Oskar Schuster

Oskar Schusters Instrumentalmusik entsteht aus einer Mischung vielfältiger Einflüsse, von den elektronischen Klängen eines Aphex Twin über den minimalistischen Folk-Pop von Beirut, die ätherisch-mystischen Klänge von Sigur Rós bis hin zur romantischen Klaviermusik Schumanns und Chopins. Als wahrer Selfmade-Künstler spielt er nicht nur beinahe alle Instrumente und produziert seine Musik selbst, sondern kreiert auch Artwork und Musikvideos in Eigenregie. Schusters Musik entführt den Hörer in eine ganz eigene Welt. Der gedämpfte Klang eines alten Klaviers mischt sich mit Geräuschen von ebenso alten Schreibmaschinen, Analogkameras und Uhrwerken, in der Ferne hört man das Leiern einer Spieluhr und das Knarren eines Synthesizers. Dabei handelt es sich aber nicht um bloße Sound-Tüfteleien, sondern um klar strukturierte Stücke mit einprägsamen Melodien, die klingen, als hätte man sie schon einmal in seiner Kindheit oder in einem längst vergessenen Traum gehört, zugleich traurig und fröhlich, mal euphorisch und mitreißend, mal nostalgisch und nachdenklich stimmend und immer irgendwie melancholisch. Schuster veröffentlichte 2011 sein Debütalbum Dear Utopia, auf das 2014 Sneeuwland und 2015 Tristesse Télescopique folgten, und hat seitdem eine beachtliche internationale Fangemeinde aufgebaut. Trotz einiger Angebote von Labels veröffentlicht er seine Musik weiterhin selbst und nutzt erfolgreiche Crowdfundingkampagnen zur Finanzierung seiner Produktionen.